Kennen Sie das: Man liegt im Bett und kann einfach nicht einschlafen. Oder man wacht mitten in der Nacht auf, wälzt sich im Bett herum und findet nicht mehr in den Schlaf zurück. Stress im Alltag, Sorgen, Schichtarbeit oder belastende Lebenssituationen können den Schlaf beeinträchtigen. Ab und zu schlaflose Nächte sind normal. Hält dieser Zustand jedoch länger an, sollten Sie sich die Ursachen genauer ansehen.
Woran erkennen Sie eine Schlafstörung?
Nicht jeder schlechte Schlaf ist gleich eine Schlafstörung. Wenn Sie über mehrere Wochen Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen haben und sich tagsüber oft müde, erschöpft oder unkonzentriert fühlen, sollten Sie das mit Ihrem Hausarzt besprechen. Auch häufiges nächtliches Aufwachen oder sehr frühes Erwachen können Hinweise darauf sein.
Warum schlafen wir manchmal schlecht?
Schlafprobleme können viele Ursachen haben. Häufig spielen Stress im Beruf oder in der Familie, finanzielle Sorgen oder psychische Belastungen eine Rolle. Auch Schichtarbeit oder unregelmäßige Schlafenszeiten bringen den natürlichen Schlafrhythmus durcheinander.
Manchmal stecken aber auch körperliche Ursachen dahinter, zum Beispiel Schmerzen, Schilddrüsenerkrankungen oder eine Schlafapnoe. Deshalb ist es wichtig, länger anhaltende Beschwerden ärztlich abklären zu lassen.
Was können Sie selbst für einen besseren Schlaf tun?
Schon kleine Veränderungen im Alltag können helfen:
- Gehen Sie möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie zur gleichen Zeit auf.
- Verzichten Sie am Abend auf Kaffee, Energydrinks und größere Mengen Alkohol.
- Legen Sie Handy, Tablet oder Fernseher möglichst eine Stunde vor dem Schlafengehen zur Seite.
- Sorgen Sie für ein ruhiges, dunkles und eher kühles Schlafzimmer.
- Entspannungsübungen, ruhige Musik oder ein kurzer Spaziergang am Abend können beim Abschalten helfen.
Nicht jede Methode wirkt bei jedem Menschen gleich. Probieren Sie in Ruhe aus, was Ihnen guttut.
Wann sollten Sie ärztliche Hilfe suchen?
Wenn Ihre Schlafprobleme länger als einige Wochen bestehen, Sie sich tagsüber stark beeinträchtigt fühlen oder der Verdacht auf eine andere Erkrankung besteht, sollten Sie sich untersuchen lassen. Auch lautes Schnarchen mit Atemaussetzern, ständige Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf oder die regelmäßige Einnahme von Schlafmitteln sind Gründe für eine ärztliche Abklärung.
Unser Tipp
Schlafprobleme sind weit verbreitet und lassen sich in vielen Fällen gut behandeln. Oft helfen schon kleine Veränderungen im Alltag. Manchmal steckt aber auch eine körperliche oder seelische Ursache dahinter, die behandelt werden sollte.
Wenn Sie schlecht schlafen und nicht mehr zur Ruhe kommen, sprechen Sie uns an. Gemeinsam finden wir heraus, woran es liegen könnte und welche Behandlung für Sie sinnvoll ist.




